Wer sich in den USA mit Microsoft und Apple anlegen möchte, sollte massiv ins Marketing investieren. Sony wird deswegen mit einem rund 50 Mio. US-$ schweren Budget versuchen, seine Vita zum Release Ende Febuar öffentlichkeitswirksam zu positionieren.

Sony hat es generell schwer auf dem amerikanischen Markt. Die PS3 sah und sieht kein Land gegen die XBOX360 – und wird wahrscheinlich auch gegen das iPad einen schweren Stand haben. Vor allem wenn man bedenkt, dass die PSP in den USA völlig gefloppt ist. Mit dem Slogan „Never stop playing“ buhlt Sony nun um eine Zielgruppe unter 30 Jahren, die schon eine PlayStation3 besitzt. XBOX360-Gamer werden also rein marketingtechnisch von vorneherein nicht als potenzielle Kunden angesehen, was schon interessant bis fahrlässig ist.

TV-Spots, Online-Werbung, Facebook, Twitter…mit diesen Instrumenten will man es richten. Klingt erst einmal nicht ganz so überraschend. Bestimmt ist auch noch etwas geheim-virales auf youtube dabei. Ob mit diesem hohen Budget wirklich der amerikanische Markt gewonnen werden kann, bleibt abzuwarten. Wie auch eine Meldung zu der Zahl, die von Sony in Europa investiert wird. Hier stehen die Chancen auf einen Erfolg weitaus besser, auch wenn die Marktdurchdringung sicherlich nicht annähernd Japan´s Werte erreichen wird.