Endlich was handfestes. Nachdem Gearbox zuletzt Borderlands 2 nicht mehr so recht zu kommunizieren wusste und auch die Verschiebung in den September nicht erklärte, kehrt der Entwickler nun zum Spiel selbst zurück und beschreibt mit dem Assassinen einen interessanten spielbaren Charakter. Und zeigt die Kreativität, die Gearbox mit seinem schablonenhaften und uninspirierten „Größer, besser, mehr“-PR Sprech bislang vermissen ließ.

Der Assassine heißt Zero und dürfte den Schleichern und Snipern gefallen. Im Stealthmodus schwingt er eine Klinge für zusätzlichen Schaden und kann mit der Sniper aus großen Entfernungen unbemerkt zuschlagen. Zur Ablenkung kann der Assassine Holografien erstellen und im „Be like the water“-Modus schnell zwischen Schwert und Schießeisen für zusätzlichen Boost-Schaden wechseln.

Die animierte Null sehen wir, wenn der Assassine gerade zugeschlagen hat und – unschwer zu bemerken – dient diese Spielerei seiner Namensgebung. Mehr erläuterte Gearbox nicht zum Charakter und hier lauert wieder die Gefahr der Oberflächlichkeit. Denn angeblich ist Zero auch deswegen interessant, weil niemand seinen wahren Namen und seine Geschichte kennt. Hoffentlich gibt es letzteres überhaupt. Mein Tipp: Das erfahren wir in einem späteren DLC.