Was uns die Köche in der Gerüchteküche bislang zu den nächstes Jahr erscheinenden Next-Gen Konsolen servierten, hat mit Blick auf die Spezifikationen recht wenig mit der nächsten, sondern eher mit einer modifizierten aktuellen (PC-)Generation zu tun. Bis jetzt, zumindest. Denn die Xbox 720, momentan unter dem Codenamen Durango bekannt, soll Meldungen zufolge  Testversionen der Konsole an Entwickler versendet haben, die über einen IBM Power PC CPU mit 16 Kernen verfügt – womit Microsoft tatsächlich doch einen größeren Schritt in Richtung nächste Hardware-Generation gehen würde, als bisher vermutet werden konnte.

Zudem soll das Dev Kit über eine Grafikkarte verfügen, die der AMD 7000er Reihe entspricht, was sich mit früheren Gerüchten deckt. Kurz zur Klarstellung: Auch wenn sich dieses Gerücht bewahrheitet, heißt es nicht, dass die Spezifikationen eines Dev Kits auch denen der später verkauften Xbox 720 entsprechen. Interessant finde ich die Meldung aber deswegen, weil die Tests von Microsoft vermuten lassen, dass die neue Xbox nicht nur – technisch gesehen – in der oben Mittelklasse im Vergleich zum PC spielt, sondern möglicherweise einen draufsetzt.

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