Per Google lassen sich wunderbare Statements in die Welt setzen und vielleicht direkt Mitstreiter für die eigene, gute Sache finden. Man muss ja nicht immer fragen, fragen und fragen, sondern kann einfach mal schauen, wer eh schon die gleiche Meinung wie man selbst hat. Bei Statement Eins folge ich nur halb, beim zweiten dafür zu 100 Prozent. Nummer Drei in diesem Beitrag ist mal wieder eine Suche aus den unerklärlichen und kryptischen Winkeln des Internets, auf die ich weder eine Antwort habe, noch mir einen Reim auf die Frage machen kann. Aber nun Statement No.1:

“Karaoke ist nichts für Männer”

Das ist Ansichtssache und nicht zuletzt vom Promillepegel abhängig. Manchmal allerdings ist Karaoke Pflicht, wie zum Beispiel in Sleeping Dogs. Auf eines der Reviews zu diesem großartigen Spiel verwies Google nämlich bei der “Suche”. Zugegebener Maßen habe ich auch schon einige Male SingStar gespielt und muss zugeben, dass es für eine Weile (in geschützter und freundlicher Umgebung) durchaus Spaß machen kann. Aber nur ein bisschen und auch nur für kurze Zeit. Das Schöne an Sleeping Dogs in Sachen Karaoke: ich kann es im Spiel genauso halten wie im wahren Leben, ohne benachteiligt zu werden. Der Unterschied: SingStar spielte ich zuhause brav mit meiner Frau, während Sleeping Dogs-Held Wei Shen im Puff vor Prostituierten singt. Tja, ist eben eine andere Kultur. Oder so.

Die leicht bekleideten Damen hören zu. Die Freier und Türsteher eher nicht. Was sagt uns das über die Gesangskünste von Wei Shen?

Vom Gameplay her ähneln die Karaoke-Aufgaben in Sleeping Dogs eher Guitar Hero als SingStar. Eine gute Performance hilft einem bei einer Nebenaufgabe und schaltet Kartenmarkierungen frei, ansonsten kann man optional für die Freude am Gesang, Highscore und Trophäen ein wenig trällern. Wenn man will, ich muss das nicht haben. Bin ich deswegen ein harter Mann? Folgt man dem Google-Statement, darf ich mich in diese kernige Ecke stellen, aber eigentlich ist das natürlich Quatsch. Karaoke ist für alle. Die Spaß daran haben. Beim zweiten Statement gibt es dagegen aus meiner Sicht keinen Raum für eine zweite Meinung.

“Wie man Tennis spielt”

So wie in Virtua Tennis 4 World Edition für die PlayStation Vita, auf dessen Review die Google-Eingabe führte. Schade, dass es zuvor schon auf den großen Konsolen erschien und somit beim Release für die Vita kaum in Erscheinung trat. Leider. In Sachen Gameplay, Grafik und Spielspaß ist es meiner Meinung nach immer noch ungeschlagen und trat den Beweis an, dass ein Spiel, dass nicht nur lieblos auf den Handheld portiert wird, sogar besser sein kann als das Original. Virtua Tennis 4 World Edition ist DIE Referenz für virtuelles Tennis abseits der doch auf Dauer eher mühseligen Tennis-Simulationen. Aber: Auch bei Virtua Tennis bekommt man nichts geschenkt.

Auf einen 52Games-Beitrag, nämlich zum Thema Hype, stieß der User mit der folgenden Suche, die mich ratlos zurückließ.

“Wie kann ich 5 Täler in einer Hand nehmen?”

Es tut mir leid. Ich weiß es nicht. Vielleicht auch deswegen, weil ich in meinem Leben noch nicht einmal ein einziges Tal jemals in einer Hand nahm.

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